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Pilotprojekt

 

Mit dem Pilotprojekt “Kompetenzzentrum für Sonderpädagogische Förderung” soll erprobt werden, wie der Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für  sonderpädagogische Förderung  in der Schulpraxis umgesetzt werden kann.

Auftrag des Kompetenzzentrums für sonderpädagogische Förderung in Rösrath ist es, durch die Vernetzung der Handlungsfelder Unterricht, Diagnostik, Beratung und Prävention Kinder und Jugendliche im Einzugsbereich früher und gezielter präventiv zu fördern. Durch enge Kooperation mit den allgemeinen Netzwerkschulen und außerschulischen Institutionen sollen sich Lern- und Entwicklungsstörungen seltener zu einem sonderpädagogischen Förderbedarf verfestigen und ein höherer Grad an wohnortnaher, integrativer sonderpädagogischer Förderung im Einzugsbereich des Kompetenzzentrums erzielt werden.

Es ist das Ziel, dem zentralen schulpolitischen Anliegen der UN- Behindertenrechtskonvention, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in das allgemeine Bildungssystem einzubeziehen (inklusive Bildung), Rechnung zu tragen.

 

Relevante Standards der Käthe- Kollwitz Schule im Hinblick auf die Teilnahme am Pilotprojekt

Kooperations- und Kommunikationskultur in der Schulleiterkonferenz

In der Schulleiterkonferenz findet ein regelmäßiger Austausch über die Entwicklung in den einzelnen Schulen statt, der dann die Basis für gemeinsame Projekte und Vorhaben bildet. Es besteht eine Kooperations- und Kommunikationskultur, die es ermöglicht gemeinsame Vorhaben zu planen, zu erproben und als Standards zu etablieren, die dann die sonderpädagogische Förderung im gesamten Kreis weiterentwickelt z. B. Entwicklung des Beratungskonzeptes, Fortbildungsplanung, Schwerpunkte der Unterrichtsentwicklung u.a. m.

Netzwerke

Jede Förderschule hat ein differenziertes Netzwerk in ihrer Region entwickelt, in dem insbesondere Jugendhilfe, Familienhilfe, Beratungsstellen, Einrichtungen im Übergang Schule-Beruf, medizinische Einrichtungen u. a. m. ihren festen Platz haben.

Gemeinsamer Unterricht

Gemeinsamer Unterricht findet im Rheinisch-Bergischen Kreis schon seit annähernd 25 Jahren an vielen Schulen statt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Um die Fachlichkeit zu sichern, Standards zu vereinbaren und Konzepte zu erproben, sind alle Lehrerinnen und Lehrer, die im GU arbeiten, in einem regelmäßig tagendem Arbeitskreis organisiert. Einmal im Jahr findet darüber hinaus eine 2-tägige Tagung mit dem Schwerpunkt der Fortbildung statt.

Beratungswochen

Seit nunmehr 5 Jahren findet im Oktober eine Beratungswoche statt. Im ersten Teil der Woche hospitieren Lehrerinnen und Lehrer der allgemeinen Schulen in den Förderschulen ihres Einzugsbereiches. Im zweiten Teil der Woche gehen Förderschullehrerinnen und -lehrer in die allgemeinen Schulen, um zu beraten und zu hospitieren. Neben dem Kennenlernen der jeweils anderen Arbeitsfelder und Fördermöglichkeiten werden hierdurch Kontakte und Kooperationen zwischen den handelnden Personen intensiviert und ein flächendeckendes Beratungsangebot installiert.

Organisation der sonderpädagogischen Förderung

Grundschulen, die bisher Gemeinsamen Unterricht angeboten haben, arbeiten als Stützpunktschulen (SSF) im Bereich der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Gemeinschaftshauptschule in Overath ist eine weitere Stützpunktschule.

 

Jeder allgemeinen Schule wird ein regionaler Koordinator des Kompetenzzentrums (KSF) zugeteilt. Dieser arbeitet eng mit den AO-SF Beauftragten und Erprobungsstufenkoordinatoren/innen der jeweiligen Schulen zusammen.