Bundesfreiwilligendienst
Bewerbungen für das Schuljahr 2012/2013 sind ab jetzt möglich.
Nähere Informationen erhalten sie unter:
www.bafza.de oder www.bundesfreiwilligendienst.de
Wenn sie Interesse haben füllen sie doch einfach das Kontaktformular aus.
Bericht unserer momentanen Bundesfreiwilligendienstlerin:
Das heut zu Tage praktische Berufserfahrung nicht nur in wirtschaftlichen Ausbildungsbereichen, sondern auch in sozialen sowie pädagogischen Bereichen einen hohen Stellenwert hat, kann ich durch das Absolvieren des Bundesfreiwilligendienstes an einer Förderschule nur bestätigen.
Bereits während meinen Abiturprüfungen war für mich klar, dass dies nicht die letzte Zeit gewesen sein sollte, in der ich mich zwischen Pädagogen wiederzufinden hatte: auch nach der Schule zog es mich in einen Beruf, in dem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen gefragt war, es nötig war Lernziele zu setzen sowie Menschen auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten – doch dann eben nicht als Schüler, sondern als Lehrer.
Dabei ging es mir aber nicht um Gedichts-Interpretationen und Kurvendiskussionen, sondern um Werte, welche Kindern und Jugendlichen vermittelt werden müssen, Gefühle, lernen zu Lernen und in einem Miteinander zu leben und zu überleben.
Als 19 jähriges Mädchen fällt einem in der heutigen Zeit die Berufswahl nicht unbedingt leicht – schon alleine wenn es um die Frage geht „Karriere? Oder feste Arbeitsstelle mit zugesichertem Mutterschutz?“ möchte man sich in dem Weg, den man letzten Endes einschlägt, sicher und bestätigt fühlen. Somit wollte ich mir die Chance, des Bundesfreiwilligen Dienstes nicht nehmen lassen. Soziales Engagement zeitgleich mit meiner beruflichen Entwicklung zu verknüpfen, bot sich mir als perfekte Alternative zum überstürzten Studienbeginn an. So kam es, dass ich seit Beginn des Schuljahres 2012 an der Förderschule der Gemeinde Rösrath mich aktiv in einem netten Lehrerkollegium einbringen kann und erfahre, wie der wirkliche Berufsalltag eines Sonderpädagogen aussieht. Neben den regulären Unterrichtseinheiten, die ich aktiv mitbetreuen kann, gehört es auch zu meinen Aufgaben, einzelne Kinder besonders zu fördern, Unterrichtsinhalte aufzubereiten und mit meinen vorgesetzten Kollegen zu planen, AG’s mitzugestalten und eigene Unterrichtsstunden zu leiten.
Bekräftigt werden meine Erfahrungen durch das Mitwirken bei der Mittagsbetreuung: Hier wird zusammen gesund gekocht, die Schüler werden bei ihren Hausaufgaben unterstützt und zu aller Letzt rundet eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit Gemeinschaftsspielen den Schultag ab.
Ich bin sehr froh, diese Erfahrungen nicht erst in meinem ersten Praxissemester zu machen, sondern nun bereits vor Studienbeginn zu wissen, auf welchen Beruf ich mich einlasse – und zu meinem Glück kann ich sagen: „Ich freu mich drauf!“
C. Crampe







